Neues von der PIMG

Trinkwasserleitungen prüfen

2013-03-14 19:30

Schärfere Grenzwerte für Blei ab Dezember 2013

Trinkwasser unterliegt in Deutschland strengsten Qualitätsanforderungen, die in der Trinkwasser-verordnung verankert sind. Seit November 2011 gilt eine veränderte Trinkwasserverordnung, die neue Grenzwerte unter anderem für Blei vorgibt.

Der aktuelle Blei-Höchstwert von 25 Mikrogramm pro Liter wird ab 1. Dezember 2013 auf einen Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser abgesenkt.

Da Blei gesundheitsschädlich ist, werden seit 1973 keine Bleirohre mehr für den Hausbau verwendet. Jedoch sind in einigen Altbauten und historischen Gebäuden noch immer Bleileitungen eingebaut, die eine erhöhte Bleikonzentration hervorrufen. Laut Expertenmeinungen kann der neue Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser nur eingehalten werden, wenn keine Bleirohre mehr im Wasserversorgungssystem vorhanden sind. Experten raten daher besonders bei älteren Gebäuden, die vor 1973 erbaut wurden, zur Überprüfung und gegebenenfalls zur Sanierung der Leitungssysteme.

Für die Wasserqualität sind bis zur Übergabe in die Hausinstallation die örtlichen Wasserversorger verantwortlich, für das gesamte Leitungssystem im Haus ab dem Wasserzähler die Haus- und Wohnungseigentümer."

 

Quelle: http://www.ddiv.de/newsletter_2013/trinkwasserleitungen-pruefen-schaerfere-grenzwerte-fuer-blei-ab-dezember.html; Stand: 14.03.2013, 19:35 Uhr


Zurück